Geschichte der Tennisanlage

Geschichte der Tennisanlagen der TGK

1931-1959

Die Tennisabteilung spielte seit ihrer Gründung 1931 bis ins Jahr 1959 auf der TGK-eigenen Anlage an der Talstraße neben der 1936 eröffneten Florian-Geyer-Halle, dort, wo sich heute die ESSO-Tankstelle befindet. Zunächst gab es nur einen Platz parallel zur Repperndorfer Straße (die in den 30er Jahren zur Bundesstraße 8 wurde) der mit Kriegsbeginn nach und nach nicht mehr benutzt wurde. Erst im Juli 1947 begann mit Genehmigung der Besatzungsmacht wieder der Spielbetrieb. 

Ab 1950 konnte auf 2 Spielfeldern gespielt werden. Der erste verfügte über keinen ausreichenden Auslauf, beim zweiten wurde beim Bau eine ölhaltige Schlacke als Untergrund verwendet, was zur Folge hatte, dass die Oberfläche nie richtig fest wurde. Außerdem wurde die Lage neben der B8 immer mehr zum Problem, da der wachsende Verkehr für immer schlechtere Luft sorgte.

1957 begannen die Planungen für eine neue Anlage. Die langfristige Verpachtung des verkehrsgünstigen Geländes an eine Mineralölgesellschaft war die geniale Idee der Vorstandschaft und Grundstein für den Bau einer neuen Tennisanlage. Bei der Suche nach einer geeigneten Fläche war auch die Mondseeinsel vorübergehend ein Thema. 

Letztlich entschied man sich für die Lehmgrube der damaligen Ziegelei Pavel&Becker (teilweise heute noch bestehende Gebäude direkt rechts neben dem Firmengelände der Fa Fessler), die ein paar hundert Meter weiter rechts von der Kaltensondheimer Straße ihren Lehm abbaute.

 

1959-1970

Die Verbindungen der Vorstandschaft zu den amerikanischen Truppen - einige Mitglieder der Tennisabteilung waren da sogar beschäftigt - waren sehr hilfreich, erledigten die Truppen doch die immensen Erdbewegungen nahezu zum Nulltarif. Von der Stadt Kitzingen konnte zudem eine nicht mehr genutzte Arbeitsdienstbaracke aus der Siedlung preisgünstig erworben werden, die dann am Gelände neu aufgebaut und renoviert wurde und zunächst als Platzwartwohnung und bis 1991 (!) komplett als Umkleiden und Clubheim diente. Der rechte Teil war nach dem Neubau der Sanitäranlagen noch bis 2007 Clubheim und Wirtsstube.

50 Jungpappeln als Geschenk des Deutschen Pappelvereins umrahmten bald die Anlage.

1971-1983